Mythen zum E-Mail Marketing.

E-Mail Marketing hat sich zu einer der effektivsten Möglichkeiten entwickelt, um für Webseiten Besucher zu gewinnen und dadurch den Umsatz zu steigern.
Jeder, der Tipps und Lösungen sucht, kann ins Internet gehen, um sich dort Rat einzuholen.

Leider ist nicht alles richtig, was dort geraten wird.
So gibt es zum Thema E-Mail Marketing viele immer wiederkehrende Mythen, die verhindern, dass Unternehmen wirklich das Beste aus diesem Marketing-Baustein herausholen.

Wir wollen hier einige dieser Mythen zum E-Mail Marketing aufdecken und Dir helfen, ein eigenes E-Mail Marketing aufzubauen oder mal wieder anzuwenden.
Denn E-Mail Marketing ist eins der erfolgversprechendsten und einfachsten Marketing-Instrumente.

Zu den häufigsten Mythen zum E-Mail Marketing zählt, dass häufiges Versenden von E-Mails an Kunden oder Abonnenten falsch ist.
Und dass dadurch die Abonnenten diese E-Mails löschen.

Mythos 1: Durch zu viele E-Mails werden Kunden irritiert.

Dies ist falsch, bis auf einen Punkt.
Jedes Unternehmen braucht eine richtige E-Mail- Frequenz – und die zu finden kann sehr aufwändig sein.

Es gibt Studien, die zeigen, dass die meisten Empfänger im Durchschnitt weniger als sechs Werbe-E-Mails pro Tag lesen.
Und darauf kannst Du Dich einrichten!

Wenn Du Deine E-Mails verfasst, solltest Du sicherstellen, dass Inhalt und Betreff-Zeilen frisch, abwechslungsreich, für den Empfänger personalisiert und nicht Spam verdächtig sind.

Dann achte auch auf die Abmeldungen!
Wenn die Zahl der Empfänger zunimmt, die keine E-Mails mehr empfangen möchten, musst Du Änderungen vornehmen … schnell!
Und denke daran:
eine einfache Möglichkeit, Abonnenten zu halten, ist die Möglichkeit, sie die Anzahl der monatlichen E-Mails selbst bestimmen zu lassen.

Mythos 2 : Durch Tests bei einem kleinen Prozentsatz der E.Mail Empfänger kann die Wirksamkeit einer Nachricht ermittelt werden.

Bei jedem Test muss die statistische Stichprobe groß genug sein, um aus dem Verhalten der Empfänger auf die Gesamtzahl der Empfänger schließen zu können.
Leider können wir nicht einfach sagen, welcher Prozentsatz aus einer Liste oder welche Anzahl zu genauen Ergebnissen führt.

Das klappt nicht!
Es gibt einfach zu viele Variablen, und die sind für jede Empfängergruppe oder Aktion unterschiedlich.

Aber beachte doch eine einfache Regel:
Je größer die getestete Gruppe ist, desto genauer werden die Ergebnisse sein .
Und wenn Du wirklich tiefer in die Testmaterie einsteigen willst – es gibt einige großartige Online-Werkzeuge, um die richtige Testgrößen herauszufinden.

Mythos 3 : Es ist nicht nötig , eine E-Mail–Empfängerliste aufzuräumen.
Wenn die Adresse zu alt ist oder nicht mehr existiert, wird sie automatisch nicht angeschrieben.

Tritt nicht in diese Falle!
Alle inaktiven Adressen von E-Mail Kampagnen sollten immer regelmäßig gefiltert werden.
Du musst sie ja nicht vollständig aus der Datenbank entfernen.
Aber Du solltest dafür sorgen, dass diese nicht mehr angeschrieben werden.

Sofort!

Immer wieder E-Mails an inaktive Adressen zu senden könnte dazu führen, dass Internet-Provider Deine Domain auf eine schwarze Liste setzen.
Und dann hast Du Schwierigkeiten.
Sobald Du auf einer schwarzen Liste stehst, kann es sehr lange dauern und viel Mühe kosten, um da wieder entfernt zu werden.

Halte also Deine Listen so sauber und aktuell wie möglich.

Mythos 4 : Alle E-Mails müssen kurz und präzise sein.

Nicht alle E-Mails müssen gleich aufgebaut sein.
Manche sollten kurz und bündig sein.
Manche dürfen ruhig länger sein.

Wenn die Mitteilung, die Du in Deiner E-Mail versendest, sehr komplex ist, können Deine Abonnenten erwarten, dass Sie einen umfangreichen Bericht erhalten.
Und dann werden sie auch gerne scrollen, um mehr zu erfahren oder zu sehen.

Unabhängig von der Länge der E-Mail Nachrichten gibt es beim Marketing gemeinsame Komponenten, die jede E-Mail enthalten soll.
Zum Beispiel eine extrem sichtbaren und klare Aufforderung zum Handeln!
Und die musst Du immer, immer, immer wieder auf den ersten Blick sichtbar zeigen – also weit oben.

Mythos 5 : Die Öffnungsrate ist ein äußerst effektives Kontrollinstrument

Zu den Mythen zum E-Mail Marketing gehören für viele E-Mail -Vermarkter die Öffnungsraten.
Diese sind dann in der Regel die Grundlage für die Ergebnisse der A / B-Tests und sind, so die Meinung, als gute Indikatoren dafür zu sehen , ob eine E-Mail wirksam war.

Dies ist nicht der Fall.
Öffnungsraten können aus ein paar Gründen extrem irreführend sein :

1)   Die meisten E-Mail -Anbieter zeigen eine Nachricht als geöffnet, sobald die Bilder heruntergeladen werden.
Alle Empfänger mit Outlook haben aber Bilder standardmäßig blockiert.
Und Outlook-Benutzer können sich eine Nachricht auch in ihrem Vorschaufenster anzeigen lassen, ohne jemals klicken zu müssen.
In diesem Fall wurde Deine E-Mail gelesen, aber die Öffnungsrate wird nicht exakt widergespiegelt.

2)   Bevor vor einiger Zeit Google angekündigt hat, dass Bilder automatisch in Google Mail angezeigt werden, waren gesperrte Bilder bei den E-Mail Providern eine gängige Praxis.
Standardmäßig sind bei vielen E-Mail-Empfängern Bilder immer noch blockiert.
Weil diese nicht geöffnet werden denken viele, dass nicht alle ihrer Mitteilungen gelesen werden.

3)   Als Standard- Voreinstellung werden bei vielen mobilen Geräten die E-Mails im Text-Format angezeigt.
Dann werden Bilder nicht heruntergeladen.
Die Öffnungsraten werden also viel niedriger angezeigt.

Deshalb , anstatt sich auf Öffnungsraten zu verlassen, prüfe bevorzugt auf präzisere Möglichkeiten wie Klickraten und Anzahl der neuen Interessenten.
Diese zeigen genauer, was Empfänger mit Deinen Nachrichten machen, und geben Dir eine bessere Vorstellung über das, was gut war oder wo Du noch was ändern musst.

Zusammenfassung

Es gibt keine Standard-Lösungen , die sicherstellen, dass jedes E-Mail Programm  erfolgreich ist.
Nur wenige positive oder negative Tipps gelten für alle E-Mails oder Aktionen.
Daher ist der Lernfaktor entscheidend für den Erfolg Deiner zukünftigen E-Mail Marketing Kampagnen.

Höre nicht allzusehr auf die Mythen zum E-Mail-Marketing!
Bilde Dir lieber Deine eigene Meinung.
Und am besten lernst Du durch Praktizieren, was Deine Abonnenten wollen, und wie Du diese am effektivsten ansprichst.

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Jetzt ist Deine Meinung gefragt.

Wir sind wie immer gespannt auf Deine Ansichten.

Diskutiere in den Kommentaren hier unten mit uns und zeige, welche anderen  Mythen zum E-Mail -Marketing Du kennst. 

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