Effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen – Wofür?

Effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen geben Dir eine exzellente Möglichkeit, mit Deinen Kunden in Kontakt zu bleiben.
So kannst Du mehr über diese erfahren und zudem eine dauernde Beziehung aufbauen.

Bein E-Mail Marketing kann man planen, dass die Kunden die Nachricht zu einem bestimmten Zeitpunkt erhalten – und das direkt in deren persönlichen Posteingang.

Es gibt kaum ein anderes Marketinginstrument, das ein so guter Allrounder ist.
Mit Social Media ist es Glückssache, ob Deine Nachricht gesehen wird oder in der Zahl der vielen Meldungen verloren geht.
Direktwerbung per Postversand ist sehr persönlich, aber die Ergebnisse sind kaum messbar.
Und Deine Webseite kann Erfolg bringen, wenn es um die Darstellung von Inhalten geht. Es liegt aber im Ermessen des Kunden, ob er sie besucht oder nicht.
Du bist nicht aktiv daran beteiligt.

Wie stellst Du aber sicher, dass Du dieses fantastische Marketingwerkzeug voll ausnutzt?
Dazu habe ich hier fünf Tipps gefunden, die grundlegend für effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen sind.

1) Ziel des E-Mail Marketing: Beziehungen aufbauen – Spam vermeiden

Wenn Du gerade die Magie von E-Mail-Marketing entdeckst, solltest Du nicht übermäßig nachdenken, sondern sofort loslegen.
Dein Hauptziel sollte sein, effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen durchzuführen.
Und dazu musst Du erst einmal Beziehungen aufbauen.

Das geht immer noch am besten mit E-Mail Marketing,
Mit Rundschreiben und / oder Kampagnen.
Obwohl E-Mail-Marketing angeblich einen schlechten Ruf hat – wegen der Spammer.
Das sind diejenigen, die uninteressante E-Mails oder möglicherweise sogar Phishing-Mails schicken, um eine Bankverbindung abzufangen, und diejenigen, die mehrere E-Mails am Tag senden.
In der Regel stets ohne die Erlaubnis des Empfängers, also verbotenermaßen.

Sei kein Spammer!

Das vermeidest Du, z.B. indem Du Deine Kunden in Listen segmentierst.
Dazu kommen wir später.
Aber dies ermöglicht Dir, den Inhalt Deiner E-Mail auf bestimmte Kunden zuzuschneiden, anstatt allen Deinen Kunden jede einzelne Information oder Werbung mitzuteilen.

Die Sprache Deiner E-Mails sollte professionell sein, aber freundlich rüberkommen.
Du willst ja, dass Deine Kunden auf Deine Aussagen vertrauen, und dass sie ein gutes Gefühl haben, wenn sie Ihre nächste E-Mail bekommen.
Dies schaffst Du nicht, wenn Du zu viel Werbung über Produkt und Firma verbreitest.
Konzentriere Dich stattdessen auf die Aussagen, wie Dein Kunde beim Kauf von Dir profitieren kann.

2) Die Macht der Daten

Echt positiv beim E-Mail Marketing ist die Möglichkeit, Daten zu sammeln und dieses Wissen zum Aufbau der Beziehungspflege zu verwenden.
Du bekommst diese Möglichkeit nur durch Direktmarketing, und E-Mails sind ein großartiges Werkzeug, weil einfach und schnell zu bedienen.

Anfangs geben Kunden und Interessenten  Dir ihre E-Mail Adresse, um Informationen zu erhalten.
Dieser erste Schritt in der Beziehung ist ein großer Sprung.
Es bedeutet, dass der Kunde mehr von Dir erfahren möchte.
Du kannst dann schon beim Anmeldeverfahren einige Zusatzinformationen wie wie Alter und Geschlecht erfahren.
Und das nutzt Du, um anschließend passende Mitteilungen zu senden.

Du kannst vielleicht diese Daten verwenden, um Deine E-Mails zu personifizieren.
Da gibt es die Möglichkeit, schon in der Betreffzeile den Kundennamen zu nutzen.
Oder in der Überschrift, oder im ersten Absatz.
Aber zu viel Personalisieren kann daneben gehen.
Besonders am Anfang.
Und außerdem (s.o.) sind Kunden skeptisch gegenüber Spammern und teilen Ihre Daten im Internet nicht immer gleich mit.

Und, wenn Du zu viele Daten kennst, machst Du Dich auch unbeliebt.
Zum Beispiel bei einem Geburtstagsgruß.
Zum Geburtstag ein spezielles Angebot zu senden ist in Ordnung.
Aber dabei das Alter zu nennen kann jemanden ärgerlich machen.

3) Das Design und die Nachricht:

Effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen brauchen mehr als nur ein hübsches Aussehen.
Aussehen zählt, aber denke erstmal daran, was Deine E-Mail bewirken soll.
Zuerst der Inhalt, dann die Form.

Gehe zurück nach oben zu Punkt 1.
Denke über das Ziel der E-Mail nach, und dann baue dieses in die Nachricht ein.

Und dann:
Was sollen Deine Kunden machen?
Erzähle es ihnen!

Natürlich brauchst Du auch ein gutes Design, ansprechendes Aussehen und klare Struktur, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dazu gehört auch die Betreffzeile, damit Deine E-Mail überhaupt geöffnet wird.
Dann muss die Überschrift stimmen.
Und dann zumindest der Teil der E-Mail, der auf Anhieb ohne Scrollen sichtbar ist.

Aber Du musst auch sicherstellen, dass der Hauptteil der Nachricht den Kunden sagt, was sie als nächstes tun sollen.
Das kannst Du auch ruhig hervorheben – beispielsweise mit einem beschrifteten Knopf zum drauf drücken.
Damit kannst Du Deine Interessenten zu einer Seite führen, die Dein Produktangebot zeigt,
oder zu einer Seite, die Deine Leistungen erklärt,
oder zu einem Artikel mit Deinen neuen Informationen.

So wissen Deine Kunden, dass Du diese E-Mail gesendet hast, um sie zum Weiterlesen aufzufordern – dass das Wichtigste noch kommt.

Insgesamt muss es ein maßgeschneidertes Stück Kommunikation sein, und nicht nur einige in die Luft geworfene Informationen.
Deine Kunden sollen schließlich nicht nur die E-Mail lesen, sondern Deine Webseite besuchen und weiteres Vertrauen gewinnen!

Du kannst der E-Mail auch Deine Social-Media-Links hinzufügen, damit Deine Kunden Deine Nachricht mit Freunden teilen können.
Das gibt Deinen Kunden auch die Möglichkeit, eure Beziehung auf einer anderen Plattform  auszubauen, wenn ihm das lieber ist.

Stelle auch sicher, dass Deine Empfänger die Möglichkeit haben, Deine E-Mail-Adresse der Liste der sicheren Absender hinzuzufügen.
Dann landet die nächste nicht so schnell im Spam-Ordner.

Und natürlich musst Du eine Abmeldemöglichkeit haben.
Das ist gesetzlich nötig, aber es soll Deinen Kunden auch deutlich machen, dass sie auf eigenen Wunsch E-Mails von Ihnen erhalten.

4) Lerne aus den Ergebnissen

Die Analyse der Ergebnisse einer E-Mail-Marketing-Kampagne ist der spannende Teil.
Da sind die Basiszahlen, wie viele Menschen Deine E-Mail empfangen, geöffnet, und angeklickt haben.
Daten, die Du erfassen solltest, und die Du bei jeder Kampagne vergleichen musst, um die Wirksamkeit zu verfolgen.

E-Mail-Dienstleister wie CleverReach oder KlickTipp geben Dir dazu viele Details.
Da wird auch visuell gezeigt, wo die Menschen angeklickt haben, damit Du informiert bist, wie und mit welchem Aufbau und Inhalt Du Deine E-Mail das nächste Mal aufbauen solltest.

Du kannst auch nachforschen, um einen tieferen Einblick in Verhaltensweisen und Vorlieben Ihrer Empfänger erhalten.
Angenommen, Du hast ein Outdoor-Bekleidungshaus, und Deine E-Mails enthalten eine Vielzahl der angebotenen Produkte.
Wenn jemand sich nur für Fahrradschaltungen interessiert, und Du kannst das bei Ihrer Analyse sehen, dann macht es keinen Sinn, diesem eine E-Mail speziell über Skibekleidung zu senden.
Du wirst eine viel größere Rücklaufquote erhalten, wenn Du Deine Biker-Fans in einen Topf steckst und ihnen fahrradspezifische Inhalte schickst.

Dieser Grad der Detaillierung bei der Daten erfordert einige Arbeit, technischen Verstand und der Fähigkeit zur Datenanalyse.
Aber – es ist die Investition oft auch wert.

Sobald Du Deine Kunden kennst:
Ordne diese bestimmten Segmentgruppen zu (auch mehrfach),
erstelle pro Segmentgruppe die richtigen E-Mails,
und entwickle entsprechend dem Antwortverhalten immer besser abgestimmte Informationen und Angebote.

5) Immer wieder testen!

Natürlich musst Du Deine E-Mail auf verschiedenen Geräten und Browsern testen, bevor Du sie versendest.
Sie sollen ja überall gut aussehen und leserlich sein.

Aber es geht auch noch um etwas anderes:
Es geht ums Lernen!

Es empfiehlt sich nämlich, verschiedene Angebote, E-Mail-Entwürfe, Designs oder Betreffzeilen zu testen.
Und verschiedene Zeiten.
Und nach dem Testen wird die Variante, die den besten Zuspruch hat, versendet.
Meist automatisch!

Diese Technik nennt man AB Split Test.

Es würde zu weit führen, den Ablauf eines solchen Tests zu beschreiben.
Im Grunde sendest Du zwei leicht unterschiedliche E-Mails raus.
Sagen wir mal an jeweils 10 Empfänger.
Die E-Mail mit den mehr-Klicks wird als Basis für einen weiteren Test genommen – wieder wird leicht variiert und versendet.

Am Ende weißt Du, welche Deiner E-Mail Varianten am besten bei Deinem Publikum ankommt.

Diese Methode wird für verschiedene Fragestellungen benutzt.
Beispiele:
Welches Design kommt besser an?
Welches ist der beste Versandzeitpunkt?
Welches ist die bessere Betreff-Zeile?

Die meisten E-Mail Versender bieten heutzutage die Möglichkeit zu einem A/B Split Test.
Warum nicht nutzen und lernen?
Schließlich willst Du effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen durchziehen.

Fazit

Erinnerst Du Dich  noch?

In den 80er und 90er Jahren waren wir noch abgestoßen von den vollen Briefkästen.
Eine E-Mail im Postfach dagegen hat uns erfreut.

Jetzt ist es genau andersrum.

In unseren digitalen Zeiten schafft man es viel schwieriger, dass E-Mails und die Nachrichten darin beachtet und gelesen werden.
Dies gilt insbesondere, wenn Deine Nachricht aus Werbung und Social Media Inhalten besteht und sehr oft versendet wird.

Aber, wenn man es richtig macht, ist es ein sehr wertvolles Werkzeug.

  • Deine Nachricht wird schnell und preisgünstig geliefert,
  • Deine Nachricht landet direkt unter der Nase Deines Kunden,
  • Du informierst über Dein Angebot und Deine Firma,

Folge unseren 5 Tipps für effektive E-Mail Marketing Kampagnen.
Baue zu Deinen Kunden eine Beziehung auf, und diese werden immer wieder zu Dir kommen.

Dieser Artikel ist eine freie und ergänzte Übersetzung des Beitrags
5 Tips For More Effective Email Marketing Campaigns“ vom 14.04.2015 bei Elegant Themes.